Impressionen

Probebohrungen zur Bodenuntersuchung

Wir hatten Besuch auf dem zukünftigen Baugrundstück in der George-Washington-Straße – vermummte Gestalten, ganz in weiß gekleidet. Mit schwerem Raupengerät, feinen Messgeräten und viel Erfahrung machten sie sich daran, den Boden des Grundstücks zu untersuchen.

Zuerst wurde eine Kampfmittelsondierung mittels Magnetometer durchgeführt, um ferromagnetische Überreste auszuschließen. Dazu wurde eine erschütterungsarme Bohrung durchgeführt und eine Sonde in das Bohrloch gelassen. Der Mitarbeiter konnte dann an der Oberfläche die Messwerte ablesen.

Daran anschließend fanden die Bohrungen zur Bodenprobe statt.
Um Aufschluss über den Baugrund zu erhalten, wurde zunächst eine Rammsondierung mittels einer (mittel-)schweren Rammsonde durchgeführt: Hierbei wurde eine genormte Sonde mit einer vordefinierten Energie (Gewicht und Fallhöhe) in den Boden gerammt. Diese Schläge wurden mehrmals wiederholt und die Anzahl der benötigten Schläge für eine Eindringtiefe von 10 cm gezählt und dokumentiert. Insgesamt wurde die Rammsonde maschinell mehrere Meter tief in den Boden geschlagen.
Je nach Bodenart lassen die Schlagzahlen Rückschlüsse auf die Dichte und Tragfähigkeit des Bodens zu. Im Ergebnis handelt es sich wohl um mittelschweren bis schweren Boden (Bodenklasse 4 / 5), welcher optimale Voraussetzungen zum Bauen bietet.

Als letztes wurde eine Rammkernsondierung durchgeführt: Dafür wurde ein hohles Stahlrohr mit einem vertikalen Schlitz verwendet. Dieses wurde bis zum Schlagkopf mehrere Meter in den Boden gerammt und anschließend wieder herausgezogen. Der mit Boden gefüllte Hohlkörper wurde dann horizontal gelagert und die unterschiedlichen Bodenschichten von einem Mitarbeiter mit der Hand entnommen. Zur weiteren Untersuchung füllte der Mitarbeiter diese Proben in Gefäße und kennzeichnete diese.

Um einen Eindruck von den Arbeiten zu gewinnen, schaut hier vorbei!

Insgesamt bietet das Baugrundstück gute Voraussetzungen für unser Bauvorhaben – auch der Grundwasserflurabstand von ca. 8 Metern erleichtert das Bauvorhaben. Wir freuen uns, dass an dieser Stelle keine unerwarteten Überraschungen aufgetreten sind und blicken gespannt auf weitere Aktivitäten auf dem Grundstück.